Der Mai wird auch oft Marienmonat genannt. Die kfd Frauen beschäftigten sich mit dem Thema und der Frage: „Wer bist du Maria?“
Nach einer ausgiebigen Kaffeerunde gingen die Frauen der Frage nach. Maria, eine undurchsichtige Frau? Nein, sie war selbstbewusst und konnte klare Entscheidungen treffen. Im Tempel, wo sie erzogen wurde, ist sie schon früh im Glauben und in der Tradition ihres Volkes eingeführt worden.

Als der Engel zu ihr tritt und eine Botschaft bringt, ist sie erst entsetzt und bestürzt. Sie kann die Ankündigung nicht glauben und fragt: Wie soll das geschehen? Doch sie entscheidet voll Gottvertrauen und Zuversicht. Dann soll es so geschehen.

Nach dieser Einführung gab es eine lebhafte Diskussion. Wie würden Frauen heute entscheiden? Was oder wer hat die heutigen Frauen geprägt? War es die Familie, die Kirche oder Freunde? Gibt es Erinnerungen an die Erstkommunion? Es wurden viel Erinnerungen wach und mit den heutigen Ereignissen verglichen. Maiandachten wurden erwähnt. Erst 1815 wurden sie mit päpstlicher Bestätigung und Segnung offiziell.
Unüberschaubar sind die Bilder und Skulpturen, die Maria darstellen. Ein besonderes Foto, das Bild der Annunziata, gemalt von Antonella da Messina wurde gezeigt und darüber gesprochen. Dieses Bild hängt in Palermo auf Sizilien. Alle Teilnehmerinnen nahmen ein Foto mit nach Hause.
Text: Elsbeth Antony
Fotos: Maria Klein und Elsbeth Antony