Katholische Pfarreiengemeinschaft NeuAuWieWitt
Wir freuen uns, Sie auf der gemeinsamen Internetseite unserer vier katholischen Gemeinden begrüßen zu dürfen. Hier finden Sie alles Wissenswerte über das Leben in unseren Pfarreien Aurich, Neustadtgödens, Wiesmoor und Wittmund – von aktuellen Nachrichten und Terminen bis hin zu unseren regelmäßigen Sonntagsgrüßen.
Unsere Pfarreiengemeinschaft ist durch ein gemeinsames Bild und Gebet miteinander verbunden, das die Einheit unserer vier Gemeinden symbolisiert. Wir laden Sie herzlich ein, unser vielfältiges Gemeindeleben zu entdecken und Teil unserer lebendigen Glaubensgemeinschaft zu werden.
Vor kurzem kam ein Paket bei mir an. Nichts Besonderes, dachte ich – eine gewöhnliche Online-Bestellung. Schön ausgepackt, gesichtet, gefreut und dann wollte ich den Lieferschein zur Seite legen, doch dann blieb mein Blick an einem Satz hängen:
„Frieden ist nichts, was du dir wünschst, es ist etwas, das du machst, etwas, das du tust, etwas, das du bist und etwas, das du verschenkst.“ – John Lennon, stand darunter, gefolgt von der Unterschrift: Ihr Packteam
Ein einfacher Lieferschein – mit einer großartigen Botschaft. Ich musste schmunzeln. Und freute mich über diese ungewöhnliche Botschaft auf dem Lieferschein: Frieden ist nichts, das man bestellen oder geliefert bekommen kann. Er entsteht dort, wo wir selbst dafür sorgen – wo wir ihn tun, leben und weitergeben.
Dieser Lieferschein beschäftigte mich ein paar Tage und ein Blick auf die Bibelstelle dieses Sonntags fügt sich, dort heißt es: „Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.“ (Mt 5,9). Jesus spricht hier nicht von einem Wunsch oder Ideal, sondern von einer Haltung. Frieden geschieht nicht automatisch – er will gestaltet werden. Wer Frieden stiftet, setzt ihn in die Welt hinein, Schritt für Schritt, manchmal gegen Widerstände.
Wenn wir ehrlich sind, wünschen sich alle Frieden: in der Welt, in unseren Familien, in unseren Herzen. Aber den ersten Schritt zu tun, ist oft schwer. Frieden kostet Mut, Geduld und manchmal auch das eigene Recht. Er beginnt nicht auf internationalen Konferenzen, sondern mitten im Alltag – in Gesprächen, bei Missverständnissen, im Umgang mit Menschen, die uns herausfordern.
In unseren Gottesdiensten schenken wir uns ein kleines Zeichen davon. Nach dem Vaterunser heißt es: „Gebt einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung.“ Und dann wenden wir uns einander zu – oft ganz spontan, mit einem Lächeln, einem Händedruck, manchmal nur mit einem kurzen Nicken. Es ist ein einfacher Moment, aber er sagt viel: Wir empfangen den Frieden Christi nicht nur für uns, sondern geben ihn weiter.
Vielleicht können wir genau das auch außerhalb der Kirche üben. Beim Nachbarn, der anders denkt als wir. In der Familie, wenn ein Streit schwelt. Im Straßenverkehr, wenn jemand uns die Vorfahrt nimmt. Solche kleinen Gesten sind wie kleine Friedensgrüße im Alltag – unscheinbar, aber wirkungsvoll.
Das Packteam wusste vermutlich nicht, dass es mit seinem Lieferschein ein Stück Evangelium mitschickte. Doch genau so wirkt Gottes Botschaft: leise, unverhofft, mitten in den kleinen Momenten des Lebens, mitten im Alltag. Denn Frieden wird nicht geliefert – er wird gelebt. Was eine schöne unerwartete Botschaft auf dem Lieferschein.
Liebe Mitglieder unserer Pfarreiengemeinschaft, liebe Gäste,
viele von Ihnen haben den Jahrespfarrbrief als wertvolle Tradition geschätzt. Auch wenn wir diesen besonderen Brauch nicht fortführen können, laden wir Sie ein, sich auf die neuen Möglichkeiten einzulassen, die wir mit „Moin Gott“ für Sie geschaffen haben.
Auf unserer Webseite finden Sie aktuelle Berichte, Veranstaltungen und spirituelle Impulse. Zusätzlich bleiben wir über Instagram, unsere WhatsApp-Community und Facebook mit Ihnen in Verbindung.
Mit „Moin Gott“ möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, das Leben unserer Gemeinschaft immer dabei zu haben. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie, wie wir Tradition und modernes Leben verbinden.
Ihre Pfarreiengemeinschaft