Mit dem Gottesdienst am vergangenen Sonntag in Wittmund sind die Verabschiedungen von Pastor Andreas Robben in unseren vier Gemeinden zu Ende gegangen.
In Neustadtgödens, Wiesmoor, Aurich und zuletzt in Wittmund gab es viele persönliche Worte, Begegnungen und Zeichen des Dankes. Die Abschiede waren unterschiedlich gestaltet, würdig und an manchen Stellen auch sehr emotional. Sie haben noch einmal spürbar gemacht, wie viele Verbindungen in den vergangenen Jahren entstanden und gewachsen sind.
Einige Eindrücke aus den Gottesdiensten haben wir hier zusammengestellt. Wer noch schöne Fotos von den Verabschiedungen hat, darf sie uns gerne zukommen lassen – wir ergänzen die Bildergalerie gerne.
Zum Abschluss möchten wir Andreas selbst zu Wort kommen lassen. Er hat nach den vergangenen Wochen noch einige persönliche Worte an die Menschen in NeuAuWieWitt:
Liebe Menschen in unseren Gemeinden, liebe Leserinnen und Leser,
nach gut 4 ½ Jahren verabschiede ich mich aus unserer Pfarreiengemeinschaft.
Ich war, weiß Gott, keine gefühlte Ewigkeit hier. Und so kann ich sicherlich nicht sagen, hier fertig zu sein.
Es gäbe noch viel zu erleben, anzustoßen, zu organisieren, einfach mit dabei zu sein, zu unterstützen,
zu beten, zu feiern im Gottesdienst und darüber hinaus.
Doch wie es im Leben manchmal ist: es kommt anders als man denkt…
Wir sind Wege gegangen. Ob sie immer gut waren, wird sich zeigen,
wenn wir sie weiter gehen – jede und jeder auf seine Weise.
Wir haben Ziele in den Blick genommen.
Ob diese immer in die richtige Richtung wiesen,
wird sich erst in ein paar Jahren bei einem wohlwollenden Rückblick zeigen.
Gedanken über Wege und Ziele erinnern mich an ein Gespräch zwischen dem großen Panda und dem kleinen Drachen: „Was ist wichtiger“ fragte der große Panda, „Der Weg oder das Ziel?“
„Die Weggefährten“ sagte der kleine Drache, „Die Weggefährten“.
In diesem Sinne ein ganz herzliches Dankschön an alle Weggefährten:
an diejenigen, die die ganze Zeit dabei waren,
an diejenigen, die abschnittsweise dabei waren,
und an diejenigen, die sporadisch dabei waren.
Die Weggefährten im Team, in den Gremien, in den Gottesdiensten, in der Ökumene:
Ich nehme euch im Herzen mit und ihr werdet immer einen besonderen Platz darin haben.
Meine Aufgabe wird ab dem 01.09.26 darin bestehen, priesterliche Vertretungsaufgaben in den Dekanaten Emsland-Mitte und Emsland-Nord zu übernehmen. Wohnen werde ich in Haren, woher ich auch stamme.
Am Ende der Gottesdienste, bei dem Segen, sage ich gerne:
„So segne uns und alle, die zu unserem Leben dazugehören…“
Die Menschen hier in unserer Pfarreiengemeinschaft,
die gehören jetzt und in Zukunft zu meinem Leben dazu.
Und dessen könnt ihr sicher sein: immer, wenn ich in dieser Weise in Zukunft segne, seid ihr Mitgesegnete.
Toll, dass es euch gibt. Danke, dass ich euch kennenlernen durfte.
Danke, dass ihr Gemeinde und Pfarreiengemeinschaft seid.
Danke für die gemeinsame Zeit! Und alles Gute für eine gesegnete Zukunft.
Andreas Robben
Hier noch ein paar Impressionen aus den Gemeinden:
Bilder: Rita Meyer-Brunken und Peter Kirby










