Moin zusammen,
in dieser Woche durfte ich die neue Betriebsstätte des OOWV in Aurich-Egels einweihen. Gemeinsam mit Pastor Ulrich Menzel von der evangelisch-lutherischen Kirche haben wir im Zeichen der Ökumene das Gebäude und die Menschen gesegnet, die dort arbeiten und denen es dient.

Für ostfriesische Verhältnisse ist Weihwasser vielleicht nicht selbstverständlich, umso überraschter war ich von der Anfrage. Sehr eindrücklich war es, einen Wasserverband mit Weihwasser zu segnen – und damit bewusst an das kostbare Gut Wasser zu erinnern. Wasser ist Lebensgrundlage, es verbindet Menschen, Regionen und Generationen. Dass wir dafür Verantwortung tragen, ist mehr als eine technische Aufgabe: Es ist ein Dienst am Nächsten und an der Schöpfung.
An diesem Wochenende finden in unseren Kirchengemeinden Gremienwahlen statt. Menschen stellen sich bereit, sich für die Aufgaben ihrer Gemeinde zu engagieren – mit Zeit, Ideen, Verantwortung und oft auch mit viel Geduld. Dafür gilt unser herzlicher Dank und unsere Wertschätzung. Ohne Menschen, die sich einbringen, bleibt Gemeinde nur ein Name auf dem Papier. Sie machen daraus einen lebendigen Ort des Glaubens, der Hilfe und der Gemeinschaft.
Ich lade Sie und euch herzlich ein, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Die Stimme ist ein Zeichen der Mitverantwortung. Geht zur Wahl und unterstützt Menschen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen wollen.
Das Evangelium dieses Sonntags erzählt von den zehn Jungfrauen, die mit ihren Lampen dem Bräutigam entgegengehen. Fünf haben Öl mitgebracht, fünf nicht. Als der Bräutigam schließlich kommt, sind die einen bereit, die anderen nicht. Das Gleichnis endet mit dem Ruf: „Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.“
Wachsam sein heißt nicht, ängstlich zu sein. Es heißt, den Glauben nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern im Alltag bereit zu sein: mit Mitgefühl, mit Engagement, mit Verantwortung für das Gemeinwohl und mit offenen Augen für das, was Gott uns anvertraut hat. Vielleicht ist das Öl, von dem das Gleichnis spricht, auch unser Glaube, unsere Bereitschaft zum Dienst und unsere Liebe zum Nächsten.
Möge Gott uns schenken, wachsam und bereit zu sein – in unseren Gemeinden, in unserem Alltag und in unserem Einsatz füreinander.
Ich wünsche Ihnen und euch einen gesegneten Sonntag.
Dennis
Liebe Mitglieder unserer Pfarreiengemeinschaft, liebe Gäste,
viele von Ihnen haben den Jahrespfarrbrief als wertvolle Tradition geschätzt. Auch wenn wir diesen besonderen Brauch nicht fortführen können, laden wir Sie ein, sich auf die neuen Möglichkeiten einzulassen, die wir mit „Moin Gott“ für Sie geschaffen haben.
Auf unserer Webseite finden Sie aktuelle Berichte, Veranstaltungen und spirituelle Impulse. Zusätzlich bleiben wir über Instagram, unsere WhatsApp-Community und Facebook mit Ihnen in Verbindung.
Mit „Moin Gott“ möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, das Leben unserer Gemeinschaft immer dabei zu haben. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie, wie wir Tradition und modernes Leben verbinden.
Ihre Pfarreiengemeinschaft