An diesem Nachmittag trafen sich die kfd-Frauen im Gemeindehaus. Bei einer Kaffeerunde mit leckerer Torte kamen die Frauen ins Gespräch. Die kfd, seit wann gibt es die? Genau diese Fragen waren das Thema des Nachmittags.

Die kfd – gestern heute und morgen.

Unsere Gemeindereferentin Kerstin Kröger hatte viele Daten gesammelt, um den Frauen die Entstehung der kfd zu erläutern.

Schon 1850 gab es erste Gebetsgemeinschaften der Frauen in Frankreich. Einige Jahre später auch in Deutschland. Ab 1915 wurde dann der sogenannte Mütterverein in den Gemeinden gegründet, und bald gab es auch den Zentralverband in Düsseldorf, auch heute befindet er sich dort. In den Jahren der Nazi-Zeit wurde der Verband verboten. Erst 1951 entstand dann der Mütterverein, so kann man noch viele Zahlen nennen. In vielen Sozialausschüssen haben kfd-Frauen mitgewirkt und viel erreicht. Hier noch ein paar Beispiele: Erziehungszeiten wurden 1986 auf die Rente angerechnet, ab 1992 sogar für drei Jahre. Durch die entschiedene Mitwirkung der kfd wurde der Erziehungsurlaub Elternzeit genannt. Für junge Mädchen ist es auch ab 1994 offiziell möglich, als Ministrantinnen tätig zu sein. Bei vielen guten Änderungen hat also die kfd mitgewirkt.

Die Bundestagpräsidentin Rita Süssmuth war ein engagiertes Mitglied. Mittlerweile wurde aus dem Mütterverein ein Verein für Frauen und Mütter. So nannte sich dann auch die Zeitschrift Frau und Mutter. Erst vor wenigen Jahren erschien sie auch im neuen Outfit, der heutigen Zeit angepasst. Sie behandelt viele Themen aus Politik und Gesellschaft.

Die neue Zeitschrift heißt jetzt „Junia“ und wird von Jung und Alt gerne gelesen. Wie soll es nun weitergehen mit der kfd? Der Verein ist leider sehr geschrumpft, aber es werden immer aktuelle Fragen aufgegriffen und beantwortet und Kampagnen gestartet. Man kann sagen, die kfd zeigt Stärke durch Gemeinschaft und es ist erstrebenswert, Mitglied zu werden.

Text: Elsbeth Antony
Fotos: Marianne Knüdel