Noch klingt in mir die Osternacht in Aurich nach: das Lager- ähh natürlich Osterfeuer (im Überschwang der Gefühle hatte ich mich versprochen ) schenkte Wärme und Leben, das Licht der Kerzen in der dunklen Kirche, der kräftige Gesang, das gemeinsame Lächeln, die Freude über die Auferstehung Jesu. Danach die gemeinsame Agape, die guten Gespräche, Jugendliche beim Kartenspielen, einfach Gemeinschaft, wie sie guttat. Und beim anschließenden Aufräumen viele helfende Hände. Danke noch mal!
Und vermutlich nicht nur in Aurich, sondern auch in den anderen Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft.
Im Evangelium dieses Sonntags begegnen wir Thomas, der sich schwer tat, zu glauben, was die anderen von der Auferstehung erzählten. Vielleicht kennt er genau das Gefühl, das sich nach großen Festmomenten einstellt: Das Staunen weicht dem Alltag, der Glaube sucht neue Gestalt.
Jesus kommt Thomas entgegen, zeigt sich ihm, lässt sich berühren. Und Thomas findet seinen Glauben neu: „Mein Herr und mein Gott!“ Halleluja. In den Schweren unseres Lebens, den persönlichen und auf der Welt dürfen wir das „Jesus lebt – Halleluja“ nicht verstecken und Hoffnung auf ihn setzen.
So wünsche ich uns allen in dieser österlichen Zeit: dass wir in unserem Alltag jenseits des großen Festes immer wieder Spuren des Auferstandenen entdecken – im Lächeln eines Menschen, in helfenden Händen, im Licht, das weiterleuchtet.
Ein gesegnetes Wochenende!
Ihr und euer
Dennis
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