Bei ihrem März-Treffen besuchten 16 Klüngeltüngels die Bäckerei Lorenz in Sandhorst, und der Besuch begann gleich ausgesprochen lustig: alle mussten sich ‚verkleiden‘, d. h., es musste Schutzkleidung angezogen werden – und damit sieht man schon etwas merkwürdig aus. Aber so ist es Vorschrift.
Herr Okko Betten, seit vielen Jahren bei Lorenz in der Verwaltung tätig, begrüßte seine Gäste zur Führung durch die Herstellungsräume. Zunächst gab er eine kleine allgemeine Einführung.
1921 wurde die Bäckerei der Familie Lorenz in Victorbur gegründet und zog 1988 nach Aurich-Sandhorst in die neue Anlage, die immer wieder erweitert wurde. Heute sind hier 100 Mitarbeiter beschäftigt, in der Herstellung beginnt die erste Schicht um 18 Uhr, dann geht es die Nacht durch.
Inzwischen gibt es 43 Filialen auf der Ostfriesischen Halbinsel, von Emden bis Schillig und die ganz Küste entlang. Morgens um 03:30 Uhr werden die 8 Auslieferungs-Fahrzeuge beladen, damit alle Backwaren rechtzeitig die Filialen erreichen. Täglich verlassen z. B. ca. 20.000 Schnittbrötchen (also die normalen) die Firma, dazu dann alle anderen Brötchen, Brote und Kuchen.
Produziert wird weitestgehend mit natürlichen, ökologischen und regionalen Produkten, ohne industrielle Fertigmischungen oder Tiefkühlprodukte, darauf wird Wert gelegt. Die Backwaren werden als Rohlinge (also nicht vorgebacken) in die Filialen gebracht und dort gebacken. Das Motto der Firma Lorenz lautet: Das Beste aus der Region für die Besten in der Region – unsere Kunden.
Herr Betten erklärte die Abläufe bei der Herstellung und beantwortete alle Fragen, wobei die Verständigung leider etwas schwierig war, da im ganzen Betrieb die Musik ziemlich laut lief und nicht abzustellen war. Aber trotzdem war es eine interessante Führung.
Nach einer guten Stunde hatten dann alle Klüngeltüngels Appetit auf Kaffee, Tee und Kuchen, entledigten sich ihrer Schutzkleidung und gingen ins Café, wo man bei leckerem Apfel-Butterkuchen wieder in Gespräche einsteigen und Nachlese halten konnte.






